Eine lange Nacht im späten Herbst im Wiener Wald. Das Laub ist gefallen, die Bäume ziehen ihre Kräfte in den Stamm und Wurzeln zurück. Stille breitet sich aus.
Auch in uns kann sich diese Bewegung nach innen zeigen. Die Aufmerksamkeit wandert von dem, was wir tun und nach außen zeigen, zu dem, was darunter liegt. Diese Nacht lädt dich ein, tief nach innen zu gehen und dem zu begegnen, was sich dort zeigt. Das können alte Wunden sein, die gerade Aufmerksamkeit brauchen oder Dinge, die dir wichtig sind und im Alltag immer wieder untergehen. Eine gute Möglichkeit dich mit dir zu verbinden und deine Ausrichtung im Leben zu stärken.
Vor der Teilnahme gibt es ein kurzes Vorgespräch. So können wir gemeinsam klären, ob dieses Format im Moment gut zu dir und deinem Leben passt, und auch, wie du gut gerüstet in eine kalte Novembernacht gehst.
Programm
Samstag, 14. November 2026
13:00 – Ankommen und Eröffnung
14:00 – Dynamiken zur Vorbereitung auf das Ritual
19:00 – Ritual: Medizin des Waldes
Sonntag, 15. November 2026
08:00 – Frühstück
09:00 – Kreis des Teilens
11:00 – Dynamiken zur Integration
12:00 – Abschluss
Für wen
Dieses Ritual richtet sich an Menschen, die sich Zeit für eine tiefe, innere Erfahrung nehmen möchten. Es braucht keine Vorerfahrung, aber die Bereitschaft, dir selbst offen und ehrlich zu begegnen.
- Für Menschen in Übergängen, bei inneren Fragen oder mit dem Wunsch nach Klärung und Ausrichtung.
- Für Menschen, die sich selbst tiefer begegnen wollen, ohne ein bestimmtes Ergebnis zu erzwingen.
Wann dieses Format nicht passt
- In einer akuten Krise. Dann braucht es zuerst Stabilität und Menschen, die dich eng begleiten. Anlaufstellen findest du hier.
- Wenn du eine konkrete Methode für ein konkretes Problem suchst. Rituale arbeiten anders und lassen sich nicht steuern.
- Wenn du in deinem Leben gerade Stabilität brauchst, nicht Veränderung. Ein Ritual kann etwas öffnen, das sich nicht so leicht wieder schließen lässt.
Rituale sind Erfahrungsräume. Sie können helfen, innezuhalten, Übergänge bewusst zu markieren und inneren Prozessen eine Form zu geben. Sie ersetzen keine Psychotherapie oder medizinische Behandlung, können sie aber ergänzen. Wenn du in Therapie bist, sprich mich gern darauf an, dann schauen wir gemeinsam, ob es passt. Mir ist wichtig, einen klaren Rahmen zu halten, in dem das, was sich zeigt, achtsam begleitet und gut integriert werden kann.