Workshop
Intimacy Lab
Ein achtsamer Forschungsraum für Nähe, Grenzen und ehrlichen Kontakt.
Intimacy Lab ist ein achtsam begleiteter Erfahrungsraum für Begegnung, Präsenz und ehrlichen Kontakt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie wir Nähe, Grenzen, Resonanz und Verbundenheit bewusster erleben können, ohne in Rollen, Erwartungen oder Inszenierungen zu geraten.
Jeder Abend lädt dazu ein, dich selbst im Kontakt mit anderen wahrzunehmen: Was entsteht in Begegnung? Wo öffnest du dich, wo ziehst du dich zurück, was fühlt sich stimmig an, was nicht? Was berührt dich? Wo wirst du vorsichtig? Und was brauchst du, um im Kontakt bei dir zu bleiben, auch wenn es ungemütlich wird? So kann ein Raum entstehen, in dem du dich selbst und andere auf eine feinere, bewusstere Weise erlebst.
Im freien Teil des Abends nehmen wir uns Zeit, im Kreis anzukommen und zu spüren, was gerade in uns lebendig ist. Von dort aus schauen wir, welchen Impulsen wir folgen möchten.
- Vielleicht möchtest du einfach nur da sein und beobachten.
- Vielleicht möchtest du etwas teilen, dich in einer Übung zeigen, Nähe zulassen, wieder mehr Abstand nehmen oder bewusst erforschen, wie sich Nähe und Distanz für dich stimmig regulieren lassen.
- Vielleicht entsteht auch der Wunsch, jemandem achtsam Berührung zu schenken oder selbst Berührung zu empfangen, zum Beispiel in Form einer klar abgesprochenen Massage.
Alle Übungen geschehen auf freiwilliger Basis. Du entscheidest jederzeit, woran du teilnimmst und wo deine Grenzen liegen. Gerade diese Klarheit schafft den Rahmen, in dem Kontakt tragfähig wird. So kann Nähe als etwas erfahrbar werden, das nicht hergestellt oder bewiesen werden muss, sondern aus Präsenz, Zustimmung und deinem eigenen Rhythmus entsteht.
Der Rahmen ist wichtiger als die Intensität. Es geht nicht darum, möglichst viel Nähe zuzulassen, sondern wahrzunehmen, was im Kontakt stimmig, möglich und verantwortlich ist.
- Grenzen, gegenseitiges Einvernehmen und Selbstverantwortung sind die Grundlage.
- Nähe beginnt nicht mit Müssen, sondern mit Präsenz, Achtsamkeit und der Freiheit Ja zu sagen.
Was dich erwartet
- ein sicherer und achtsamer Rahmen
- Übungen und freie Phasen, die dich einladen, in Kontakt zu gehen oder bei dir zu bleiben
- die Möglichkeit, Ängste, Sehnsucht nach Kontakt und eigene Grenzen bewusster zu erforschen
- ein Raum, in dem Sinnlichkeit bedeutet: die feinen Sinne zu öffnen und wahrzunehmen, was jetzt gerade da ist
Was sich oft zeigt
- du bist überrascht, wie bereichernd andere Formen des Kontakts sein können
- du erlebst mehr Spontanität im Kontakt ohne den Druck gesellschaftlicher Konventionen
- du nimmst klarer wahr, was sich für dich stimmig anfühlt und was nicht — und kannst Ja und Nein sagen
Wann dieses Format nicht passt
- Bei akuten Krisen sind Psychotherapie oder psychiatrische Unterstützung sinnvoller. Eine Übersicht über Anlaufstellen findest du hier.
- bei akuten Beziehungs- oder Bindungstraumata, die noch unbearbeitet sind.
- Dies ist kein Tantra-, Dating- oder sexuelles Setting. Wenn du danach suchst, ist dieses Angebot nicht der passende Rahmen.
Wenn du unsicher bist, ob das Format gerade zu dir passt, melde dich gerne und wir können vorab kurz sprechen.
Workshops sind Erfahrungsräume. Sie ersetzen keine Therapie und keine 1:1-Begleitung. Sie funktionieren am besten, wenn du in deinem Leben ausreichend Stabilität hast und neugierig auf Selbsterfahrung im Kontakt bist.
Über mich
Wer dich begleitet
Joshua — Dr. Johannes Nagler
Psychologe (MSc) · Gestalttherapeut (D) · Ritualbegleiter
Joshua verbindet psychologisches Fachwissen, gestalttherapeutische Haltung und rituelle Praxis. Seit 2018 begleitet er Menschen in Erfahrungsräumen, in denen innere Prozesse spürbar, verständlich und integrierbar werden können. Seine Arbeit lädt dazu ein, innezuhalten und dem eigenen Erleben Raum zu geben — auch dem, was sich nicht sofort einordnen lässt oder erst einmal ungemütlich ist.
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